The website of the vocalist Live Foyn Friis.
Herregud, så er det avgjort!
Jeg skal til Rio de Janeiro i oktober som sangsolist med Randers Big Band! 🙂 Jeg gleder meg helt sinnsykt. Vi skal på turné, og spille litt nordisk jazz med noen av mine komposisjoner, samt at vi skal oppleve og lære litt av de brazilianske tradisjoner og danse samba!
Shit, ja, so Rio here I come!
Es waren einmal zwei nicht mehr ganz junge Zeitgenossen, Jazz und Pop nannten sie sich. Die beiden waren Freigeister, kreative Köpfe, und sie mochten sich sehr. Nach einiger Zeit ungezwungenen Flirtens entschlossen sie sich, eine Beziehung einzugehen. Eine Beziehung zweier starker Charaktere, die sich vertrauten, zur persönlichen Entfaltung aber ihren Freiraum benötigten. Mancher nannte sie liebevoll Jazzpop, doch das mochten sie nicht. Die Koexistenz ihrer zwei kräftigen Individuen war ihnen das Wichtigste. “Joy visible” heißt das Kind, das aus dieser Beziehung hervorgegangen ist. Foyn Trio! ist die dänische Hebamme.
Es klingt beinahe, als wohnten zwei Seelen in “Joy visible”. Die eine wilde, impulsive liebt Spontanität, möchte am liebsten alles ausprobieren und hält nicht viel von Regeln und Vorschriften. Die andere ist bemüht, einen gepflegten Eindruck zu machen, zu zeigen, dass Schönes auch einfach gestrickt sein darf. Dieser innere Konflikt, der das Albumkind gleichzeitig am Leben erhält, spiegelt sich in jedem einzelnen Song wieder. “Sailing” beispielsweise lebt von einer einfachen, aber effektvollen Entwicklung, die ansatzweise auch in einigen anderen Stücken wiederzufinden ist: Improvisatorisch verspielte Strophen gehen unerwartet über in den sehr elegant fließenden Refrain, der sich nicht groß ankündigt, sondern plötzlich einfach hereingeschneit kommt und durch sehr eingängige Schönheit lange im Gedächtnis bleibt. Momente wie diese sind wohl das, was sich auf “Joy visible” wie Pop anfühlt.
Eine für Pop ungewöhnlich zentrale Rolle nimmt wiederum der Kontrabass ein, der nicht selten als einzige Konstante durch einen Song führt. Um ihn herum wechseln sich je nach Stimmung andere Instrumente ab, bauen gekonnt improvisierte Parts ein und lassen das Album bei aller wohldurchdachten Planung angenehm ungezwungen, prozesshaft, spontan klingen. Eine Eigenschaft, die darauf hindeutet, dass das Foyn Trio! mehr als nur eine flüchtige Liebe mit dem Jazz verbindet. Sängerin Live Foyn Friis (Live ist Teil des Namens, Konzerte geben die drei aber auch) hat sich in Norwegen, Schweden und Dänemark zur Musikerin ausbilden lassen. Ihre Mitstreiter an Bass und Gitarre hat Friis am Konservatorium im dänischen Aarhus kennengelernt.
Friis’ Stimme hat immer etwas Fröhliches. Ob ehrlich gut gelaunt in “Make me smile”, auf Beatbox-Ausflügen in “Bold old man” oder trügerisch lächelnd in “Short story”, einem Song, der mit fröhlich-poppiger Stimmung eine eigentlich ziemlich traurige Geschichte kontrapunktiert – und damit gegen Ende noch einen Höhepunkt setzt. Die Liebesgeschichte von “Joy visible” hätte ebenfalls ein trauriges Ende finden können, war sie zwischenzeitlich doch kurz davor, an einer Affäre des Jazz mit Folk zu zerbrechen. Die Besinnung kam glücklicherweise rechtzeitig und inzwischen verstehen sich die drei gar nicht schlecht. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann jammen sie noch heute.
We had a completely amazing tour! Our show was totally sold out the last night. – Awesome!!! We played concerts in Berlin, Magdeburg and Dresden, and released our cd Joy Visible on Für Records in Germany the 4th of January. It was a fantastic audience in Germany. Next now is our concert on Aarhus Musik Festival at Atlas in Aarhus, – a really cool stage in Aarhus. And then we are playing concerts with strings in Denmark in April and May. We will make our new cd finished, and then go back to Germany on the other side of the summer…. – I can’t wait to get back!!!!
And of course we are also making release tour with our new album to Norway, Denmark and Sweden! Starting the booking now. Hope to see you all in 2013! 🙂
The first band starts punctually at ten-ish, cos if you’re going to get us out on the 3rd of January we don’t want to be waiting until half past midnight to get our juices flowing. Foyn Trio are up first, and they’re great. On the youtube videos and the soundcloud numbers I checked out before I went I was still umming and ahing a bit, one of the videos I liked, the other two were a bit too experimental-pop for me, but I have to admit that there’s something wrong with my wifi connection and all youtube videos sound like there’s anti-aircraft shells exploding through the middle of the tape that’s winding slowly past the heads
So it was difficult, I suppose, to really get a very clear picture of the true sound.
The soundcloud numbers I liked more, maybe because of the above mentioned sound problems, and maybe because it was a studio-recorded album.
Anyway, there were no problems here. Foyn Friis was wonderful. She had a voice so glass-clear that, together with her certain Schandinavianness (probably a word) she summoned up the image of one of those magical elves in Lord of the Rings. She was very…sweet is the best way to describe it – she was endearingly fragile, slightly reserved, and with an amazingly pure voice. The double bass and guitar backed her up very nicely. The high point was a song that she started by looping a beatbox sound, then building up layer on layer until the whole thing rose to a great crescendo before peeling off the layers once more, all the way back down to where she had started from.
Way to go Foyn Trio – whose album might I mention is released today (04.01.13) and is in the stores for you to run out screaming and grab it!….go….go….go….
http://www.zolinsagt.de/2013/01/review-foyn-trio-joy-visible.html
Bereits letztes Jahr veröffentlichte die Norwegerin Foyn Friise in ihrem Heimatland ihr Debut Joy Visible. Nun erscheint das Album auch endlich in Deutschland und damit auch der erste große Geheimtipp im Jahre 2013. Joy Visible ist nämlich ganz und gar kein normales Album. Das fängt schon mit der Instrumentierung an. Foyn Friise wird nämlich nur von einem Mann am Kontrabass und einem Gitarristen begleitet. Percussions rücken also klar in den Hintergrund und sind nur vereinzelt beispielsweise in Form von Rasseln zu hören.
Hinzu kommt noch der ausgesprochen feine Gesang von Foyn Friise, der stimmlich zwischen Feist, Fiona Apple und Valeska Steiner von Boy liegt und sich zu keinem Zeitpunkt bei dem Hörer anbiedert. Der dadurch entstehende Sound ist nicht nur einzigartig, sondern auch angenehm atmosphärisch und bewegt sich zwischen rost-rockigen Klanggebilden, Jazz und Folk. Trotz dieser eher erdigen Haupteinflüsse, bleibt Joy Visible nicht zu organisch und scheut sich auch nicht, mit Elektronika zu flirten, was Songs wie Sailing zuweilen eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Komischerweise muss Foyn Trio! wohl dennoch als Geheimtipp bezeichnet werden, obwohl Joy Visible weit über den üblichen Standards an Neuveröffentlichungen steht und sich bei einer Vermarktung im großen Stil bestimmt auch ganz vortrefflich verkaufen würde. Der einzige Weg Foyn Trio! aus dieser undankbaren Position rauszuhelfen ist, sich das Album zuzulegen und all seinen Freunden von dieser großartigen Perle zu berichten. Am besten sofort!
1. Joy Visible
2. She Hides
3. Make Me Smile
4. Be Still
5. Bold Old Man
6. Lady Light
7. Sailing
8. Little Brother
9. My Anchor
10. There’s A Girl
11. Short Story
12. Strong Are Those
Zolin sagt: 8 von 10
(so) Wenn KATE NASH aus Norwegen käme und ein Faible für Jazz hätte, dann würde sie wohl klingen wie FOYN TRIO. Auf “Joy visible” widmen sich die Norweger dem verschrobenen Teil der Poplandkarte, sie improvisieren gekonnt vor sich hin, experimentieren mit Klängen und Rhythmen und gestalten so den nährstoffreichen Boden, von dem sich die Stimme der Frontfrau Live Foyn Friis ernähren kann. Mal sehr zurückhaltend (“She hides”), gerne aber auch orchestral vermischen die Skandinavier den traditionellen Jazz und gekonnte Pophymnen zu einem musikalischen Cocktail, wie man ihn eher selten zu trinken bekommt. Und dabei bekommt er auch noch, fließt durch den Körper und lässt den Geist auf Reisen gehen. Jenseits aller aus diesen Gefilden bekannten Düsternis bewegen sich FOYN TRIO auf hell erleuchteten Straßen und fordern die Passanten zum Zuhören und Schwelgen auf. Der Abwechslungsreichtum auf “Joy visible” ist faszinierend, hier wird einfach wild probiert und der Weg erscheint das Ziel zu sein, so spektakulär wirkt diese Ideenfülle. Der Albumtitel ist dabei sehr treffend gewählt, wird durch dieses Album doch tatsächlich Freude sichtbar vor Augen geführt. Zum Einen durch das Zusammenspiel der Musiker, aber auch durch die Wirkung der Musik. Selbst, wenn man dem Jazz nicht unbedingt zugetan ist, hier sollte man reinhören und sich eines Besseren belehren lassen.
| Bewertung: | ||
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| Surftipps: | ||
| www.livefoynfriis.com fuer-records.com |
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| Diskographie: | ||
| joy visible | für records | 2013 | ||
| Release: | ||
| 04.01.2013 |
http://www.blueprint-fanzine.de/home/index.php?page=cat&Rub=2&EID=6359
Forstærkning. Bandet har indledt et nyt lykkeligt samarbejde med den unge norske sangerinde, Live
Foyn Friis.
Live Foyn Friis er et nyt stærkt vokalt kort hos Randers Big Band. Foto: Lars Rasborg
Af Flemming Bülow Poulsen, flpo@amtsavisen.dk
Onsdag den 2. januar 2013, 07:55
Anmeldelse
Der var nytårsdag – traditionen tro – fuldt hus til Randers Big Bands nytårskoncert i Ridehuset ved
Værket. I pausen kunne der købes styrkende varm suppe. Men publikum nød også i den grad de
smukke toner fra den unge norske sangerinde Live Foyn Friis. Hun var årets solist og glimrede med
sin flotte stemme og elegante fraseringer i egne numre og jazz-standards. En veloplagt Nikolai
Bøgelund dirigerede koncerten med sikker hånd og skæv humor og spillede også solo på trækbasun
i sit eget instrumentale arrangement af »Goldfinger«, titelnummeret fra James Bond-filmen af
samme navn.
Se billederne: Nytårskoncert – Randers Big Band
Gamle evergreens
Det modne publikum værdsatte gode instrumentale versioner af evergreens som »Dansevise« og
»Den Allersidste Dans«. Bigbandet havde selvfølgelig udover knaldpropper, serpentinere og andet
nytårshalløj også Count Basie med i bagagen – en god del af bandets rygrad. Et nummer af
bigbandlederen Niels Jørgen Steen, Tickle Toe, kom også rigtig godt op at swinge.
Lysende stjerne
Dagens lysende stjerne var Live Foyn Friis, som viste stort format, og igen beviste bigbandet, at det
har formatet til spille op til de bedste vokalsolister. Inden sidste nummer »Almost like being in
love« sagde dirigent Nikolai Bøgelund om samarbejdet med Live Foyn Friis, at det er, hvad man i
showbizz kalder »a perfect match«, og publikum hav hende et stort bifald med på vejen.
Hun gør sig ikke bare som sanger men også som komponist. Hun blev i oktober kåret som »Årets
unge Jazzkomponist«. Det foregik i DR’s koncerthus, hvor hun var solist hos DR’s Big Band.
Live Foyn Friis er til daglig soliststuderende ved Det Jyske Musikkonservatorium i Aarhus og
udgav sidste år sit debutalbum, Joy Visible.
Det lykkelige samarbejde mellem Randers Big Band og Live Foyn Friis fortsætter allerede til
Sportsgalla 2012 lørdag 19. januar i Elro Arena Randers, og der er mere på vej. Samtidig er hun på
vej ud på internationale scener for at præsentere sin anmelderroste cd sammen med sin trio.